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Hausmittel gegen hartnäckige Erkältungen

Das Stimmel-Team wünscht allen Patienten und Vereinsmitgliedern einen guten und gesunden Start ins neue Jahr!

Leider, hat es einige von uns über die Feiertage heftig erwischt. Husten, Schnupfen, Heiserkeit – eben die typischen Symptome eines grippalen Infekts, haben sich breit gemacht.

Aber wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen einem grippalen Infekt und einer waschechten Grippe?

Wir haben uns für euch mal schlau gemacht und die besten Hausmittel OHNE GEFÄHRLICHE NEBENWIRKUNGEN rausgesucht. 

Was ist der Unterschied zwischen einer Grippe und einem grippalen Infekt?

Der grippale Infekt ist umgangssprachlich auch als Erkältung bekannt. Normalerweise verläuft ein grippaler Infekt harmlos. Typischerweise treten die Symptome wie Halsschmerzen, Schnupfen und Husten nacheinander auf. Es kann auch zu erhöhten Temperaturen kommen, ein richtig hohes Fieber bleibt meist allerdings aus.
Da die Symptome nacheinander auftreten kann sich eine Erkältung bis zu 2 Wochen lang hinziehen.

Im Gegensatz dazu hat eine Grippe (Influenza), einen heftigen und plötzlichen Beginn. Reizhusten, Fieber, Schüttelfrost und Appetitlosigkeit sind Symptome, die alle auf einmal auftreten. Das Fieber ist zudem über 38,5 Grad Celcius hoch und kann über mehrere Tage anhalten. Hinzu können Gelenk-, Glieder-, Kopf-, und Muskelschmerze kommen. 
Das vollständige auskurieren einer Grippe dauert wesentlich länger als bei einer harmlosen Erkältung.

Gefährlicher als die Erkrankung selbst sind in beiden Fällen meist die Sekundärinfektionen. Egal, ob der Körper durch eine Grippe oder einen grippalen Infekt geschwächt ist, er ist anfälliger für Begleiterkrankungen wie Lunge-, Mittelohr-, oder Herzmuskelentzündungen.

Es ist also wichtig auf seinen Körper zu höhere und vernünftig einzuschätzen was geht und was nicht. Ein leichtes Training kann helfen den Kreislauf in Schwung zu bringen und den Körper mit frischem Sauerstoff zu versorgen. Wird das Training zu intensiv, ist es allerdings eine zusätzliche Belastung für das Herzkreislaufsystem.

 

Antibiotika helfen nicht gegen Viren – Hausmittel dagegen schon!

Grundsätzlich gilt: Grippe und grippale Infekte werden von Viren verursacht. Gegen Viren kann ein Antibiotikum allerdings nichts anrichten. Antibiotika wirkt nur dann, wenn man sich zusätzlich zur Grippe oder der Erkältungen eine bakterielle Erkrankung wie bspw. eine Bronchitis eingefangen hat.

Das Problem mit Antibiotika ist, dass es die Darmflora schwächt. In der Darmflora leben allerdings auch wichtige und nützliche Bakterien, die für das körpereigene Immunsystem eine bedeutende Rolle haben.

Wir haben euch hier mal ein paar Hausmittel aufgelistet, die euren Körper unterstützen sich selbst zu heilen und euch auch für die Zukunft widerstandsfähiger machen.

 

Hausmittel, die bestimmt nicht schaden!

Zwiebeln gegen Husten

  • eine große Zwiebel würfeln und in einer Schüssel mit Wasser bedecken
  • mit 4-6 Esslöffeln braune Zucker oder Honig vermengen
  • abgedeckt im Kühlschrank für 1-2 Stunden ziehen lassen
  • dreimal täglich 2-3 Esslöffel der Flüssigkeit zu sich nehmen


Wirkung: Zwiebeln enthalten keine Stärke, sondern die in ihnen enthaltenen Kohlenhydrate liegen als Fruktane vor. Fruktane sind ein natürlicher Wirkstoff gegen Influenzaviren, fördern die Darmflora und steigern die Absorption von Mineralstoffen. Außerdem enthält die Zwiebel die Vitamine C, B6 und B7, sowie Kalium und Schwefel.

 

Zwiebel gegen Mittelohrentzündungen

  • 1-2 Zwiebeln in kleine Würfel schneiden
  • in einem Wasserbad oder in der Mikrowelle auf Körpertemperatur erwärmen
  • in einem Stofftaschentuch oder einem anderen kleinen Baumwolltuch einschlagen
  • leicht zusammendrücken, sodass der Zwiebelsaft austritt
  • das Zwiebelsäckchen auf das schmerzende Ohr legen und mit einem Stirnband oder einer Mütze fixieren
  • ca. 20 Minuten wirken lassen (kann mehrmals am Tag wiederholt werden


Wirkung: Die Zwiebel enthält ätherische Öle, die antibakteriell und schleimlösend wirken.

 

Wasserdampf gegen Schnupfen

  • in einem mittelgroßen Topf etwa einen Liter Wasser zum kochen bringen
  • drei Esslöffel Salz oder Kamillentee hinzugeben
  • den Topf vom Herd nehmen, warten bis das Wasser nicht mehr kocht, sondern nur noch dampft
  • in der Zwischenzeit ein Handtuch holen 
  • den Kopf mit dem Handtuch bedecken und über das Wasserbad halten
  • ca. 10 Minuten inhalieren  


Wirkung: Der Wasserdampf befeuchtet die ausgetrockneten Nasenschleimhäute und löst festsitzenden Schleim. Salz und Kamillentee wirken zusätzlich beruhigend und desinfizierend. 

 

Senf gegen Gliederschmerzen

  • 4 Esslöffel Senfmehl mit lauwarmen Wasser zu einem glatten Brei anrühren
  • Brei auf ein Küchenhandtuch auftragen und dieses als Senfkompresse um das schmerzende Gelenk wickeln
  • die Kompresse sollte nicht länger als 15 Minuten und an 5 Tagen hintereinander angewendet werden


Wirkung: Durch den Senf wird die Durchblutung angeregt und das Gelenk erwärmt sich. Da diese Wärmeleitung mit der Schmerzleitung konkurriert, erreichen nur noch wenige Schmerzimpulse das Gehirn und der gefühlte Schmerz lässt nach. 

 

Essig gegen Fieber

  • kaltes oder lauwarmes Wasser mit Obstessig mischen
  • Küchenhandtücher darin tränken und um die Waden wickeln
  • darüber ein Frotteehandtuch legen
  • 10-15 Minuten einwirken lassen und den Vorgang 2-3 mal wiederholen


Wirkung: Die Wickel helfen dem Körper, die Körpertemperatur zu regulieren. Sie wirken erfrischend und entspannend.

 

Quark gegen Fieber

  • Quark ca. 1cm dick auf eine Handtuchhälfte streichen
  • die andere Handtuchhälfte darüber falten
  • Quarkpackung auf die Brust legen und wirken lassen (kann auch über mehrere Stunden liegen bleiben)


Wirkung: Quarkwickel wirken abschwellend, entzündungshemmend und kühlen den vom Fieber erhitzten Körper.

 

Diese schnellen und einfachen Hausmittel werden schon seit vielen Jahren angewendet und haben sich bewährt. Probiert sie das nächste Mal doch einfach aus, bevor ihr zu starken Medikamenten greift.

Falls ihr weitere Fragen rund um das Thema Gesundheits habt, helfen wir euch natürlich auch gerne jederzeit persönlich weiter.