Parallel Triggerpunktbehandlung
Die Idee, die Cyriax, Simon, Travell und andere hatten, basiert auf dem gleichen Grundgedanken wie die Homöopathie: Nämlich auf der Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte.
Wie auch in der Homöopathie kann es bei der Triggerpunktbehandlung vorübergehend zunächst zu einer „Erstverschlimmerung“ kommen. Neben der äußerst schmerzhaften eigentlichen Behandlung, ist dies der Grund dafür, dass diese sehr sinn- und wirkungsvolle Art der Behandlung nicht schon weitere Verbreitung gefunden hat, und Gegnern immer wieder vordergründige Argumente gibt.
Anwendungsbereiche
Chronische und akute Schmerzzustände, Beschwerden der Wirbelsäule, Ischias, Hexenschuss, Athrose, Schulterschmerzen, Kniegelenksbeschwerden, Tennisellenbogen, Magen-Darm und Unterleibsbeschwerden können durch die Triggerpunktbehandlung erfolgreich behandelt werden; auch wenn alle anderen „manuellen“ Therapien nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben.
Es soll jedoch nicht der Eindruck erweckt werden, dass die Triggerpunktbehandlung das Allheilmittel ist, und als Ersatz für eine schulmedizinische Behandlung angesehen werden kann. Das Behandlungskonzept erweitert das therapeutische Spektrum weit über die Grenzen des Bekannten hinaus.
Überblick über die Therapieformen
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