Auswirkungen von Sport auf den alternden Organismus

Kreuzschmerzen

Einer britischen Studie zufolge ist gezieltes Rückentraining genauso wirksam, aber weniger gefährlich als eine Operation (Versteifung der Wirbel mit Schrauben und Stäben).

Depression/Demenz

Bewegung verbessert den Austausch von Botenstoffen im Gehirn und kann dadurch Schwermut und Gehirnverkalkung entgegenwirken. Offenbar lässt sie sogar neue Nervenzellen wachsen.

Zuckerkrankheit

Durch Trägheit und Überernährung verursachter Diabetes (Typ 2) lässt sich durch bessere Ernährung und sportliche Betätigung umkehren. Der Insulinhaushalt normalisiert sich.

Herzerkrankungen

Bei arteriosklerotischen Gefäßen, Infarkt und Herzmuskelschwäche kann moderates Training - unter therapeutischer Aufsicht - die Symptome zurückbilden und das Leben verlängern.

Knochendichte

Bewegung und Koordinationstraining vermögen weitaus besser vor Knochenbrüchen zu schützen als Osteoporose-Medikamente.

Brustkrebs

Aus noch ungeklärten Gründen leben Brustkrebskranke offenbar länger, wenn sie nach der Diagnosestellung Sport treiben.

Erfolgreich Altern

Sport im Alter ist ein wesentlicher Faktor, durch den erfolgreiches Altern bei einem vermindertem Risiko an chronischen Erkrankungen erreicht werden kann.

Sterblich- und Gebrechlichkeit

Körperlich fitte Menschen leben statistisch gesehen länger als träge Zeitgenossen; der biologische Alterungsprozess verzögert sich bei ihnen.

Darmkrebs

Patienten, die nach der Diagnosestellung regelmäßig joggen, haben einer amerikanischen Studie zufolge weniger Rückfälle.

Sarkopenie

Der durch jahrelange Untätigkeit bewirkte Muskelschwund lässt sich durch moderates Krafttraining selbst bei 90 Jahre alten Menschen noch umkehren.

Rheumatischer Verschleiß

Durch gezielte Kräftigung der Muskeln können die Symptome einer Arthritis gelindert werden.

Gesundheitszentrum Jörg Stimmel
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